One Two
Kontakt

Sekretariat

Montag, Mittwoch & Freitag

07.30 - 13.30 Uhr

Petra Prämaßing

Tel:  +49 (0)228 287 13783

[Email protection active, please enable JavaScript.]

 

Anschrift

Universitätsklinikum Bonn

Institut für Patientensicherheit

Gebäude 02 (Auenbruggerhaus)

Venusberg-Campus 1

53127 Bonn

 

Lageplan Bonn

 

 

 

 

Das IfPS ist vertreten im Beirat:

Logo_CIO-Koeln-Bonn_RGB.png

 
Sie sind hier: Startseite Aktuelles

Aktuelles aus dem Institut

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Vorträgen, Kongresse und Publikationen des Instituts für Patientensicherheit.

 


Vorträge, Präsentationen und Kongresse


  • Prof. Nicole Ernstmann eröffnet GAA-Jahrestagung

Bonn. Arzneimitteltherapiesicherheit bei Multimedikation, Strukturen regionaler Arzneimittelversorgung, Kultursensible Therapieansätze und der Umgang mit Sekundärdaten im Kontext des digitalen Wandels waren die zentralen Themen der 26. GAA Jahrestagung am 21./22. November in Bonn. Bereits seit 1992 forciert die Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie die Verbreitung relevanter Forschungsleistungen und ermöglicht auf ihrer jährlichen Tagung die Präsentation aktueller Untersuchungsergebnisse.

Die Veranstaltung im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eröffnete Prof. Dr. Nicole Ernstmann, derzeit Leiterin des Instituts für Patientensicherheit, als Abgesandte des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF). Ernstmann würdigte das Programm mit seinen zentralen Fragestellungen, die inhaltlich wie methodisch eng mit den Themen der Versorgungsforschung verbunden seien, und brachte ihre Freude über die besondere Berücksichtigung der Patientensicherheit zum Ausdruck. Obwohl Sicherheit als Kernanliegen in der Arzneimittelanwendungsforschung längst eine Rolle spiele, lasse sie sich nicht so einfach in Studien und Forschungsfragen abbilden. „Arzneimitteltherapiesicherheit zu überprüfen und zu gewährleisten“, so Ernstmann, „ist eine komplexe Aufgabe, nicht zuletzt, weil den Prozess der Verordnung, Anwendung und Einnahme zahlreiche Faktoren und Personen beeinflussen.“   Ernstmann hob die Möglichkeiten der Versorgungsforschung hervor, hier mit Mixed-Methods- Ansätzen und auf der Basis fundierter Theorien z.B. zu Gesundheitsverhalten und -kompetenz „Licht ins Dunkel zu bringen“ und verwies auf die erfolgreiche Arbeit des DNVF.

Die Organisation, die inzwischen 50 Fachgesellschaften – darunter die GAA seit Gründung –, mehr als 50 wissenschaftliche Institutionen sowie 220 Einzelpersonen zu ihren Mitgliedern zählt, wächst kontinuierlich und profitiert vom deutlich gestiegenen gesellschaftspolitischen Interesse an versorgungsnahen Themen. Dank zunehmend gewährter öffentlicher Projektförderung, weitsichtiger Kooperationsarbeit und systematischer Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses gibt es laut Prof. Ernstmann in Deutschland inzwischen durchaus belastbare Erkenntnisse zu vielen Teilaspekten. So konnten zum Beispiel Themen wie „Zugang, Bedarf, Inanspruchnahme medizinischer Versorgung“, „Umsetzung von Leitlinien“ oder „Behandlungsqualität“ in gesicherten Studien schon hinreichend untersucht werden. Den ermutigenden Erfolgen auf der einen Seite stehen jedoch viele noch offene Fragen und weitere wichtige Aufgaben gegenüber. „Wir wissen noch nicht viel darüber, wie wir Innovationen in die Regelversorgung überführen können“, beklagt Ernstmann, „und uns fehlen Daten zur Versorgungssituation von vulnerablen Personengruppen.“ Hier nennt sie u.a. ältere, chronisch kranke, multimorbide, geflüchtete, langzeitarbeitslose Menschen oder auch Kinder. Zudem bedürfe es der Verknüpfung von Register-, Befragungs- und Sekundärdaten, um komplexe Forschungsfragen zu beantworten und Krankheits- bzw. Behandlungsverläufe verfolgen zu können.

Nachdrücklich rief Prof. Ernstmann im Fachpublikum dazu auf, sich zu engagieren: in einer der 14 Arbeits- oder sieben Forschungsgruppen des DNVF, im Umfeld von Lehre und Qualitätssicherung oder im Rahmen des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung, der einmal im Jahr etwa 1000 Experten aus Wissenschaft, Praxis, Selbstverwaltung und Politik zusammenbringt. Fortschritt lebe auch vom Austausch zwischen Kollegen zu Projekten und Methoden innerhalb ihrer Disziplinen und über sie hinaus. Verschiedene Sichtweisen und Perspektiven seien bereichernd und könnten Motor sein für den Fortschritt. Damit schaffte Ernstmann die Verbindung zwischen den Organisationen, ihren Veranstaltungen und Aktivitäten und wünschte gutes Gelingen für die GAA Jahrestagung.

 

  • Dritter Posterpreis für SPOHC auf dem 10. DGP-Hochschultag

Das Poster mit dem Titel Situational Judgement Tests zur Messung des sicherheitsrelevanten Verhaltens von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege im Projekt SPOHC hat den dritten Posterpreis gewonnen. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!

  • 10. DGP-Hoschultag 08. November 2019

"Optimierung der pflegerischen Versorgung - Beitrag der Pflegewissenschaft" ist der diesjährige Schwerpunkt des 10. DGP-Hochschultags am 08.11.2019 in Münster. Das Projekt SPOHC ist dort mit einem Poster zum Thema sicherheitsrelevantes Verhalten von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege vertreten.

Mehr Informationen zum Hochschultag finden Sie hier.

  • International Forum on Quality & Safety in Healthcare 18. bis 20. September 2019, Taipei

Das Projekt KOMPAS ist auf diesem Kongress mit einem Poster zum Thema Piloting and evaluating the feasibility of a training program to improve patient safety vertreten.

  • 10 Jahre Forschung für mehr Patientensicherheit

Institut für Patientensicherheit am Universitätsklinikum Bonn veröffentlicht Video zum 1. Welttag der Patientensicherheit am 17. September 2019.

Das Video "Patient Safety Culture on different levels" finden Sie hier:

Preview Image

 

Since the WHO decision, it has even been the WORLD DAY OF PATIENT SAFETY (WPSD). The main topic "Safety culture at all levels" covers all areas of patient safety.

Every year, the Institute for Patient Safety participates with events and videos on patient safety topics.

On the occasion of the first worldwide day of patient safety and the focus of the APS on safety culture at all levels the Institute for Patient Safety (IfPS) is using the example of an international cooperation project as an example of safety culture research.

Mehr Informationen finden Sie hier:

www.tag-der-patientensicherheit.de

 

  • Deutsches Netztwerk Versorgungsforschung e.V.: 18. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 09. - 11. Oktober 2019 in Berlin

- Das Projekt KOMPAS wird dort mit einem Poster zum Thema Barriers and facilitators in implementing a complex inter-professional team training programm to improve patient safety vertreten sein.

- Dr. Antje Hammer hält am 10. Oktober einen Vortrag zum Thema Teamarbeit und Führung als Ressourcen zur Entwicklung einer Patienten- und Arbeitssicherheitskultur im Krankenhaus.

  • 5th International Conference on Prevention & Infection Control (ICPIC 2019) 10. - 13. September 2019

Judith Hammerschmidt stellt ein wissenschaftliches Poster zum Thema Infection prevention in nursing homes: a qualitative study of family practitioners' and residents' subjective norms, attitudes and behaviors while visits in der Schweiz vor.

  • Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) 16. - 18. September 2019 in Düsseldorf

"Neue Ideen für mehr Gesundheit – Methoden, Themen, Köpfe" lautet das diesjährige Motto der gemeinsamen Jahrestagung der DGMS und DGSMP in Düsseldorf. Das Projekt KOMPAS ist mit einem Poster zum Thema Blendet Learning für interprofessionelle Teams vertreten.

  • Dies academicus 15. Mai 2019 in Bonn

Am akademischen Tag der Universität Bonn,  Mittwoch den 15. Mai von 18:00 bis 19:30 Uhr, halten Judith Hammerschmidt und Lina Heier eine Vortrag zum Thema Patientensicherheit. Sie finden uns im Lehrgebäude Fachschaft, Hörsaal - EG Raum 006/10.

  • 14. APS Jahrestagung 09. - 10. Mai 2019 in Berlin

Das IfPS ist mit folgenden Beiträgen vertreten:

- Projekt KOMPAS: Teampräsenztraining zur Verbesserung der Patientensicherheit im Projekt KOMPAS. Dieser Vortrag wird von Judith Hammerschmidt gehalten.

- Lehrprojekt ArHyPaRe: Wie können wir die Ausbildung zukünftiger Ärzte verbessern? Beschreibung eines innovativen Lehrprojektes an der Universität Bonn zur Verbesserung der Patientensicherheit. Dieser Vortrag wird von Lina Heier gehalten.

- Projekt SafeCulture: Anwendung des Global Trigger Tools in deutschen Krankenhäusern - Erste Ergebnisse der SafeCulture-Studie. Dieser Vortrag wird von Mareen Brösterhaus gehalten.

- Wie beeinflussen Geschlecht, Beruf und Führungsfunktion der Krankenhausmitarbeiter deren Wahrnehmung zur Patientensicherheitskultur? Querschnittsanalyse einer deutschen und schweizerischen Stichprobe. Dieser Vortrag wird von Nikoloz Grambashidze gehalten.

  • Bonner Ringvorlesung: Auf Leben und Tod | Medizin - Ethik - Recht im Diskurs 04. April 2019

Am Donnerstag den 04. April 2019 von 18.00 - 19.30 Uhr halten Prof. Madea (Rechtsmedizin) und Judith Hammerschmidt & Lina Heier aus dem Institut für Patientensicherheit einen Vortrag zum Thema Schadensfälle in der Medizin.

Wir hoffen auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme.

Hier finden Sie weitere Informationen.

  • 2. Kongress für Klinische Pflege - Forschung stärkt Praxis 

Das Institut für Patientensicherheit wird am 14. Februar 2019 auf dem 2. Kongress für Klinische Pflege am Universitätsklinikum Köln vertreten sein. Judith Hammerschmidt und Lina Heier werden einen Workshop zum Thema Analyse von unerwünschten Ereignissen zur Verbesserung der Patientensicherheit (Projekt KOMPAS) halten.

 

 

 


Neueste Publikationen


  • Gambashidze, N., Hammer, A., Manser, T. (2019): Psychometric properties of the Georgian version of Hospital Survey on Patient Safety Culture: a cross sectional study. BMJ Open;9:e030972. doi:10.1136/bmjopen-2019-030972
  • Hammerschmidt, J. & Manser, T. (2019): Nurses' knowledge, behavior and compliance concerning hand hygiene in nursing homes: a cross-sectional mixed-method study. BMC Health Services Research; 10.1186/s12913-019-4347-z
  • Dinius, J., Hammer, A., Manser, T., Bergelt, C., Levente,K., Körner, M. (2019): Piloting and evaluating feasibility of a training program to improve patient safety for inter-professional inpatient care teams – study protocol of a cluster randomized controlled trial. Trials 20:386; doi: https://doi.org/10.1186/s13063-019-3448-7
  • Gambashidze, N., Hammer, A., Wagner, A., Rieger, M.A., Brösterhaus, M., Van Vegten, A., Manser, T., on behalf of the WorkSafeMed Consortium (2019): Influence of Gender, Profession, and Managerial Function on Clinicians' Perceptions of Patient Safety Culture. A Cross-National Cross-Sectional Study. Journal of Patient Safety 00, (00); doi: 10.1097/PTS.0000000000000585.
  • Brösterhaus, M., Hammer, A., Kalina S., Grau, S., Roeth, A.A., Ashmawy, H., Groß, T., Binnebösel, M., Knoefel, W.T., Manser, T. (2019): Applying the Global Trigger Tool in German Hospitals: A Pilot in Surgery and Neurosurgery. Journal of Patient Safety 00, (00); doi: 10.1097/PTS.0000000000000576

 

 

Artikelaktionen