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Petra Prämaßing

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Universitätsklinikum Bonn

Institut für Patientensicherheit

Gebäude 02 (Auenbruggerhaus)

Venusberg-Campus 1

53127 Bonn

 

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Das IfPS ist vertreten im Beirat:

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Aktuelles aus dem Institut


Vorträge, Präsentationen und Kongresse


  • IfPS international: Praxisnahes Wissen zur Infektionsprävention

Seit Januar 2020 arbeitet Judith Hammerschmidt im festen Autorenteam der Cochrane Clinical Answers (CCAs) mit. Die CCAs bieten einen verständlichen, klinisch fokussierten Einstieg in die anspruchsvolle Forschung aus Cochrane Reviews. Sie sind so konzipiert, dass sie direkt praktisch umsetzbar sind und die Entscheidungsfindung am Point-of-Care beeinflussen. Jede CCA enthält eine klinische Frage, eine kurze Antwort und Daten zu den Ergebnissen des Cochrane Reviews, die für praktizierende Gesundheitsberufe als relevant erachtet werden. Die Evidenz wird in einem benutzerfreundlichen tabellarischen Format angezeigt, das Erläuterungen, Daten und Links zu Grafiken enthält. Drei CCAs mit dem Schwerpunkt Infektionsprävention sind innerhalb dieser Zusammenarbeit mit Jane Burch bereits veröffentlicht:

1. What are the organizational, environmental, and individual barriers and facilitators affecting healthcare workers' adherence to infection prevention and control (IPC) guidelines for respiratory infectious diseases?

2. What are the effects of multimodal campaigns to improve hand hygiene of healthcare workers?

3. What are the effects of performance feedback, education, and olfactory/visual cues on hand hygiene of healthcare workers?

 

  • IfPS international: Lehrentwicklung mit der University of Georgia

 Das Institut für Patientensicherheit ist als Kooperationspartner an der Entwicklung eines modernisierten Lehrplans für die medizinische Ausbildung unter der Leitung der University of Georgia (UG) beteiligt. Die Zusammenarbeit umfasst die Einführung des problembasierten – damit ganzheitlichen und im wesentlichen selbstbestimmten – Lernens (Problem Based Learning, kurz PBL) in den gesamten Lehrplan sowie die durchgängige Berücksichtigung und nachhaltige Verankerung der Patientensicherheit auf allen Handlungsebenen. Für die am Austausch Beteiligten ist dies eine ausgezeichnete Gelegenheit, nicht nur bisherige Erfahrungen in der Lehrplanentwicklung zu vertiefen, sondern auch Inhalte und Formate einzelner Fächer unter veränderten Gesichtspunkten zu erneuern und in integrierte Konzepte einzubinden. Die internationale Zusammenarbeit bietet darüber hinaus eine breitere Perspektive und bessere Möglichkeiten für vernetztes grenzüberschreitendes Lernen.

Dass sich das IfPS ausgerechnet in Georgien engagiert, beruht auf den persönlichen Beziehungen des hier beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiters Nikoloz Gambashidze. Der ausgebildete Mediziner ist Georgier. Mit den beiden Masterabschlüssen „Sustainable Regional Health Systems“ und „Business Administration“ konnte er sich schon vor seiner Bonner Zeit als wichtiger Berater der Medizinischen Fakultät in seiner Heimatstadt Tiflis etablieren und dort die Entwicklung eines zeitgemäßen Curriculums für die medizinische Lehre maßgeblich vorantreiben. Inzwischen, so Gambashidze, befinde man sich in einer Phase der Anpassung und Auffrischung. Dabei gelte es, vorhandene Spielräume für weitere Innovationen zu nutzen und – nicht minder wichtig – die Rahmenbedingungen für Prüfungen und Examina auf hohem Niveau zu standardisieren, um Vergleichbarkeit zu garantieren. Angestrebt ist die internationale Akkreditierung des Studiengangs.

Bei der University of Georgia handelt es sich um eine private Universität, deren Ziel es ist, „kompetente, mitfühlende, gerechte und erfahrende Ärzte“ auszubilden. Das englischsprachige Studium nutzen derzeit viele internationale Studenten vornehmlich aus dem asiatischen und afrikanischen Raum, aus Europa ebenfalls.

 

  • IfPS Down Under

Bonn/Brisbane. Ihr Projekt „Safety performance of healthcare professionals“ (SPOHC) konnte unsere Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lina Heier am 28.02.2020 an der School of Psychology der University of Queensland in Brisbane, Australien vorstellen. In ihrem Vortrag ging es um sicherheitsrelevantes Verhalten von Ärzten und Pflegekräften und darum, wie dieses die Patientensicherheit in Krankenhäusern beeinflusst. Besonders die Messung von Verhalten und die damit einhergehenden methodischen Herausforderungen in der Versorgungsforschung wurden herausgestellt und rege diskutiert.

Lina Heier arbeitet derzeit mit Prof. Dr. Andrew Neal an der Datenanalyse im Projekt SPOHC und ist noch bis Anfang März als research visitor an der University of Queensland tätig.

 

 

  • Lehrentwicklung Patientensicherheit 

Ab dem 01.01.2020 arbeitet Judith Hammerschmidt weiterhin als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfPS und jetzt neu auch als Lehrentwicklerin für Patientensicherheit im Studiendekanat der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn. Ihre Aufgabe ist es, Lehrinhalte der Patientensicherheit longitudinal und interdisziplinär für die medizinische Ausbildung zu entwickeln, sie zu implementieren und wissenschaftlich zu evaluieren. Sie begleitet zudem die praktische Ausbildung der Studierenden im SkillsLab und auf der Kinder IPSTA Bonn. Das SkillsLab ist eine interdisziplinäre Einrichtungen mit lehrenden Ärzten und Professoren der meisten Fachrichtungen des Universitätsklinikums Bonn. Die Studierenden werden dort auf Praktika, Famulaturen, das Praktische Jahr und den klinischen Einsatz als Assistenzärzte optimal vorbereitet und umfassend ausgebildet. Die Lernkompetenzen wie interdisziplinäre Teamarbeit, Kommunikation und Fertigkeiten zur Konfliktlösung sind für die Aufrechterhaltung von Patientensicherheit besonders wichtig. Auf der interprofessionellen Ausbildungsstation Kinder IPSTA werden diese Kompetenzen den Studierenden vermittelt.

 

  • Prof. Nicole Ernstmann eröffnet GAA-Jahrestagung

Bonn. Arzneimitteltherapiesicherheit bei Multimedikation, Strukturen regionaler Arzneimittelversorgung, Kultursensible Therapieansätze und der Umgang mit Sekundärdaten im Kontext des digitalen Wandels waren die zentralen Themen der 26. GAA Jahrestagung am 21./22. November in Bonn. Bereits seit 1992 forciert die Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittelepidemiologie die Verbreitung relevanter Forschungsleistungen und ermöglicht auf ihrer jährlichen Tagung die Präsentation aktueller Untersuchungsergebnisse.

Die Veranstaltung im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eröffnete Prof. Dr. Nicole Ernstmann, derzeit Leiterin des Instituts für Patientensicherheit, als Abgesandte des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF). Ernstmann würdigte das Programm mit seinen zentralen Fragestellungen, die inhaltlich wie methodisch eng mit den Themen der Versorgungsforschung verbunden seien, und brachte ihre Freude über die besondere Berücksichtigung der Patientensicherheit zum Ausdruck. Obwohl Sicherheit als Kernanliegen in der Arzneimittelanwendungsforschung längst eine Rolle spiele, lasse sie sich nicht so einfach in Studien und Forschungsfragen abbilden. „Arzneimitteltherapiesicherheit zu überprüfen und zu gewährleisten“, so Ernstmann, „ist eine komplexe Aufgabe, nicht zuletzt, weil den Prozess der Verordnung, Anwendung und Einnahme zahlreiche Faktoren und Personen beeinflussen.“   Ernstmann hob die Möglichkeiten der Versorgungsforschung hervor, hier mit Mixed-Methods- Ansätzen und auf der Basis fundierter Theorien z.B. zu Gesundheitsverhalten und -kompetenz „Licht ins Dunkel zu bringen“ und verwies auf die erfolgreiche Arbeit des DNVF.

Die Organisation, die inzwischen 50 Fachgesellschaften – darunter die GAA seit Gründung –, mehr als 50 wissenschaftliche Institutionen sowie 220 Einzelpersonen zu ihren Mitgliedern zählt, wächst kontinuierlich und profitiert vom deutlich gestiegenen gesellschaftspolitischen Interesse an versorgungsnahen Themen. Dank zunehmend gewährter öffentlicher Projektförderung, weitsichtiger Kooperationsarbeit und systematischer Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses gibt es laut Prof. Ernstmann in Deutschland inzwischen durchaus belastbare Erkenntnisse zu vielen Teilaspekten. So konnten zum Beispiel Themen wie „Zugang, Bedarf, Inanspruchnahme medizinischer Versorgung“, „Umsetzung von Leitlinien“ oder „Behandlungsqualität“ in gesicherten Studien schon hinreichend untersucht werden. Den ermutigenden Erfolgen auf der einen Seite stehen jedoch viele noch offene Fragen und weitere wichtige Aufgaben gegenüber. „Wir wissen noch nicht viel darüber, wie wir Innovationen in die Regelversorgung überführen können“, beklagt Ernstmann, „und uns fehlen Daten zur Versorgungssituation von vulnerablen Personengruppen.“ Hier nennt sie u.a. ältere, chronisch kranke, multimorbide, geflüchtete, langzeitarbeitslose Menschen oder auch Kinder. Zudem bedürfe es der Verknüpfung von Register-, Befragungs- und Sekundärdaten, um komplexe Forschungsfragen zu beantworten und Krankheits- bzw. Behandlungsverläufe verfolgen zu können.

Nachdrücklich rief Prof. Ernstmann im Fachpublikum dazu auf, sich zu engagieren: in einer der 14 Arbeits- oder sieben Forschungsgruppen des DNVF, im Umfeld von Lehre und Qualitätssicherung oder im Rahmen des Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung, der einmal im Jahr etwa 1000 Experten aus Wissenschaft, Praxis, Selbstverwaltung und Politik zusammenbringt. Fortschritt lebe auch vom Austausch zwischen Kollegen zu Projekten und Methoden innerhalb ihrer Disziplinen und über sie hinaus. Verschiedene Sichtweisen und Perspektiven seien bereichernd und könnten Motor sein für den Fortschritt. Damit schaffte Ernstmann die Verbindung zwischen den Organisationen, ihren Veranstaltungen und Aktivitäten und wünschte gutes Gelingen für die GAA Jahrestagung.

 

  • Dritter Posterpreis für SPOHC auf dem 10. DGP-Hochschultag am 08. November 2019

Das Poster mit dem Titel Situational Judgement Tests zur Messung des sicherheitsrelevanten Verhaltens von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege im Projekt SPOHC hat den dritten Posterpreis gewonnen. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung!

"Optimierung der pflegerischen Versorgung - Beitrag der Pflegewissenschaft" ist der diesjährige Schwerpunkt des 10. DGP-Hochschultags am 08.11.2019 in Münster.

 

  • 10 Jahre Forschung für mehr Patientensicherheit

Institut für Patientensicherheit am Universitätsklinikum Bonn veröffentlicht Video zum 1. Welttag der Patientensicherheit am 17. September 2019.

Das Video "Patient Safety Culture on different levels" finden Sie hier:

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Since the WHO decision, it has even been the WORLD DAY OF PATIENT SAFETY (WPSD). The main topic "Safety culture at all levels" covers all areas of patient safety.

Every year, the Institute for Patient Safety participates with events and videos on patient safety topics.

On the occasion of the first worldwide day of patient safety and the focus of the APS on safety culture at all levels the Institute for Patient Safety (IfPS) is using the example of an international cooperation project as an example of safety culture research.

Mehr Informationen finden Sie hier:

www.tag-der-patientensicherheit.de

 


Neueste Publikationen


  • Dinius, J., Philipp, R., Ernstmann, N., Heier, L., Göritz, A.S., Pfisterer-Heise, S., Hammerschmidt, J., Bergelt, C., Hammer, A., Körner, M. (2020): Inter-professional teamwork and its association with patient safety in German hospitals - A cross sectional study. In: PLoS ONE 15(5): e0233766. doi:10.1371/journal.pone.0233766.
  • Heuser, C., Riouchi, D., Hammerschmidt, J. (2020): Patientenbefähigung und Gesundheitskompetenz - Kompentent durch Kommunikation. In: CNE.fortbildung 2020; 13: 2-5. Georg Thieme Verlag KG Stuttgart - New York ISSN 219
  • Riouchi, D., Hammerschmidt, J., Heuser, C. (2020): Interprofessionelle Teamtrainings zur Verbesserung der Patientensicherheit - Mit Sicherheit für die Patient(inn)en. In: CNE.fortbildung 2020; 13: 6-10. Georg Thieme Verlag KG Stuttgart - New York ISSN 2190-3034.

  • Hammerschmidt, J., Heuser, C., Riouchi, D. (2020): Patientensicherheit stärken - Strategien und Werkzeuge für die behandelnden Teams. In: CNE.fortbildung 2020; 13: 11-16. Georg Thieme Verlag KG Stuttgart - New York ISSN 2190-3034.

  • Burch, J., Hammerschmidt, J. (2020): What are the organizational, environmental, and individual barriers and facilitators affecting healthcare workers' adherence to infection prevention and control (IPC) guidelines for respiratory infectious diseases? Cochrane Clinical Answers, 2020. doi: 10.1002/cca.3067

  • Bleckwenn, M., Klaschik, M., Hammerschmidt, J., Roesing, C. (2020). Bedarf an neuen Konzepten: Prävention von nosokomialen Infektionen und Antibiotikaresistenzen in Altenpflegeheimen. Prevention of nosocomial infections and antibiotic resistance in nursing homes. ProCare. 25. 13-16. 10.1007/s00735-020-1151-2.
  • Gambashidze, N., Hammer, A., Ernstmann, N., Manser, T. (2020): Psychometric properties of the Georgian version of the Safety Attitudes Questionnaire: a cross sectional study. BMJ Open 2020;10:e034863. doi: 10.1136/bmjopen-2019-034863
  • Burch, J., Hammerschmidt, J. (2020): What are the effects of multimodal campaigns to improve hand hygiene of healthcare workers? Cochrane Clinical Answers, 2020. doi: 10.1002/cca.2686
  • Burch, J., Hammerschmidt, J. (2020): What are the effects of performance feedback, education, and olfactory/visual cues on hand hygiene of healthcare workers? Cochrane Clinical Answers, 2020. doi: 10.1002/cca.2679

 

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